Interview mit Yvonne Rauch

von und mit Ira Hauptmann
online ab Sonntag, 22. Oktober 18:30

 "Endlich hab ich verstanden, warum ich tick wie ich tick!"

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14 Kommentare

  • Andreas

    Liebe Frau Rauch,
    vielen herzlichen Dank für Ihre warmherzige und mitfühlende Art sich diesem Thema zuzuwenden. Das tat mir sehr gut. Ich fühlte mich gesehen, verstanden und auch gehalten in meiner Not. Ein für mich wichtiger Punkt ist das Zellgedächtnis und die Möglichkeit sich wieder dorthin zu verbinden (mit Ihrer Unterstützung). Vielen Dank, auch an Dich liebe Ira. Es tut mir so gut, dass Du in allen Gesprächen mit Deiner so wertschätzenden, autentischen und liebevollen Art, eine so angenehme Atmosphäre schaffst. Gerade bei diesem Thema. Danke Andreas

    • Lieber Andreas

      Das freut mich sehr!
      Ich kann dich nur ermutigen, diesen Weg weiterzugehen!
      Hinschauen, alle Gefühle zulassen, die Erinnerungen an die vorgeburtliche Zeit reaktivieren, mit dem Zwilling in Kontakt gehe, usw. …. da geschieht Heilung.

      Von ganzem Herzen Alles Gute
      wünscht
      Yvonne

  • Liebe Yvonne, Du bist so autentisch und ehrlich, ich danke Dir für das Gespräch!
    Dein Gespräch wurde im Vorfeld schon oft angehört und ich habe von verschiedenen Seiten tolles Feedback zu Deiner Person und Deiner Haltung bekommen!
    Ich wünsche Dir alles Liebe auf Deinen Weg!

  • Verena Wustrow

    Das tat gut, vieles habe ich bisher vermutet. Im Kopf arbeitet es auf Hochtouren, das Gefühl macht optimistisch. Danke!

  • Liebe Yvonne,
    Dein Vorschlag, mit dem Zwilling zu reden, hat mich auf die Idee für dieses Gedicht gebracht:

    Lieber Bruder da drüben, wie finde ich einen guten Abschied von Dir?
    Wie kann ich die Trennung verarbeiten?

    Sammel die Tränen,
    und wenn der Mondsee
    zum Meer wurde

    leg Dich rein

    und

    lass Dich tragen

    Wir wehren irgendwie doch sehr die Trauer ab, ich auch.
    Dabei haben wir wahrscheinlich keinen rechten Halt, solange wir sie
    abspalten, und wenn wir sie zulassen, merken wir, daß sie uns trägt. 

    • Lieber Clemens

      Erst mal auch ganz herzlichen Dank für deinen Vortrag. Sehr interessant und spannend !!!

      Ja, es ist in der Tat schwierig durch diese ganze Trauer durchzugehen. Manchmal fühlt sich das an, wie sterben.
      Ich bin mir aber sicher, dass genau darin die Heilung liegt.
      Nach meiner Erfahrung geht es nicht darum den Zwilling loszulassen, sondern eher ihn zu integrieren.
      Dem Zwilling einen guten Platz in meinem Herzen zu geben. Immerhin war sie/er meine erste große Liebe.

      Ihn auf der realen Ebene verloren zu haben ist sehr traurig und auch ein schweres Trauma.
      Die Verarbeitung des Traumas ist meiner Meinung nach das Essentielle. Die Trauer zuzulassen, die eingefrorenen Gefühle in Fluss zu bringen, die Schuldgefühle loszulassen, alleine ganz zu werden, usw.

      Auch wenn dieser Zwilling gestorben ist, bzw. in die spirituelle Ebene zurückgekehrt ist, bleiben wir ja trotzdem verbunden. Wir werden immer verbunden sein. Letztlich gibt es keine Trennung.
      Für mich persönlich war dieser Ansatz der wesentlich hilfreichere als der Ansatz den Zwilling loszulassen.

      Wie denkst du darüber? Was sind deine Erfahrungen?

      Liebe Grüße
      Yvonne

  • Liebe Yvonne, da ich in ähnlicher Weise wie du mit Patienten an Zwillingsthemen arbeite, konnte ich in deinem Interview sehr gut mitschwingen.

    Als du zu Beginn von der Begegnung mit diesem besonderen Mann gesprochen hast, bekam ich eine Gänsehaut und hatte spontan den Impuls, dass er die Wiedergeburt deiner verlorenen Zwillingseele sein könnte. (vielleicht auch umgekehrt?) Hast du diese Spur mal verfolgt?

    In der Rückführungsarbeit frage ich manchmal intuitiv, ob der/die Betroffene den Zwilling/Drilling kennt. Dann weiß er/sie plötzlich spontan, dass es der kleine Bruder, ein Patchwork-Geschwister oder beste Freundin ist. Manche fragen während einer Therapiesitzung auch konkret danach, ob eine bestimmte Person der verlorene Zwilling sein könnte. Dann überprüfen wir das über den kinesiologischen Musteltest. Daraus kann sich dann noch einmal eine ganz neue Dimension der Traumaaufarbeitung ergeben, die Wiedererkennung und Annahme der eigenen Seele und des Seelenplans.

    Ich bin ganz neugierig auf deine Antwort.

    Herzlichst Tamara

    • Liebe Tamara

      Ja, diese Spur habe ich sehr wohl verfolgt. Dieser Mann und ich waren uns bald mal recht sicher, dass ich sein verlorener Zwilling bin. Es hat viele Hinweise darauf gegeben.
      Nach einigen Jahren innigster Verbindung, die wir in einer wunderbaren Arbeit (Aufstellungsarbeit) fruchtbar machen durften, hat er das jedoch immer mehr in Frage gestellt. Schlussendlich ist unsere Beziehung zerbrochen.

      Mein Zugang zum Thema, war von Anfang an, das Thema zuzulassen und Schritt für Schritt zu verarbeiten.
      u. a. hat mir da eine Rückführung in den Mutterleib mit Barbara Schlochoff und Holotropes Atmen sehr geholfen.
      Diese Aufarbeitung ging natürlich durch viele schwierige Gefühle, vor allem durch ein ganzes Tränenmeer hindurch. Aber gleichzeitig hat sich meine Lebensqualität und Intensität von Jahr zu Jahr verbessert .

      Ich wurde kraftvoller, freudiger, offener und rundum glücklicher.
      Ich habe endlich begonnen mich selber wichtig zu nehmen und zu lieben, anstatt mich ständig hinter Selbstabwertung und Schuldgefühlen zu verstecken.
      Ich habe gelernt jeden Moment meines Lebens zu geniessen, gut zu mir selber zu sein und mich endlich alleine ganz zu fühlen.

      Leider hat mein „Seelenzwilling“ diesen Weg nicht machen wollen. Ich vermute er hatte Angst vor dem intensiven Schmerz. Statt dessen hat er immer mehr seine und unsere gemeinsame Zwillingsgeschichte in Frage gestellt.
      Ja so hat eben auch in diesem Leben wieder jeder seinen eigenen Weg gehabt. Lange hat mich das sehr traurig gemacht. Trotzdem spüre ich immer noch eine innige Verbindung mit ihm.
      Ich bin unendlich dankbar ihm begegnet zu sein. Dies hat mein Leben zutiefst zum Guten verändert!

      Mit herzlichen Grüßen
      Yvonne

      • Liebe Yvonne,
        danke für deine offenen Worte, die mich sehr berührt haben. Ich kann es so gut mitfühlen … vielleicht muss dein Seelenzwilling erst noch einen „Umweg“ machen.
        Ich wünsche dir von Herzen ein wundervolles LEBEN!
        Herzlichst Tamara

  • Sabine

    Liebe Yvonne ,
    , Danke der Informationen und deines so seins.
    Danke Ira deiner Mitfühlenden Art .
    seit lieb gegrüßt

  • Bia

    Liebe Ira, liebe Yvonne,

    habt vielen Dank für dieses erneute wundervolle Gespräch mit den vielen hilfreichen Beispielen!!

    Ich habe einen lebenden 🙂 Zwillingsbruder.
    Trotzdem habe ich eine große Resonanz zu dem Thema.

    Interessanterweise hatte ich auch zu meinem 2 Jahre jüngeren Bruder als Kind ein viel innigeres Verhältnis als zu meinem (mir etwas zu introvertierten) Zwilling.

    Ich habe es dann auch sehr betrauert, dass der Draht zu meinem jüngeren Bruder irgendwann weg war als er flügge wurde. Evt. habe ich auf ihn eine Übertragung gelebt….das könnte jedenfalls in Teilen passen… ich habe auch immer beste Freundinnen gehabt und auch da suche ich die Tiefe.

    Ich habe mein Leben lang irgendwas gesucht und bin hier nicht so wirklich angekommen. Manchmal lese ich Todesanzeigen und stelle fest, dass ich denke „ach, der oder die hat es schon geschafft“.

    Dabei kenne ich auch die Erfahrung von einer Herzensverbindung und auch von Zuhause-Sein – aber irgendwie hat das mit der äußeren Welt für mich nie so ganz zusammen gepasst.

    Ich habe eine große Resonanz zu vielem Angesprochenen und was passen würde ist, dass es da noch eine eineiige Zwillingsschwester gab.

    Bisher war es immer so, dass ich die unterbrochene Hinbewegung auf meine Mutter bezog (ich war nach der Geburt 4 Wo allein in der Klinik, mein Bruder + Mutter daheim). Meine Mutter hatte zudem quasi 1 Jahr eine postnatale Depression.
    Insofern überfärbt sich da beides vielleicht.

    Komisch ist: ich habe schon viele Aufstellungen bei unterschiedlichen Aufstellern gemacht, aber das Thema verlorener Zwilling kam darin noch nicht vor..

    Ganz herzlichen Dank für eure wundervolle und so wichtige Arbeit!
    Auch für dein pdf, Yvonne – wirkliche Pionierarbeit zu dem Thema und der Zeit!!

    • Liebe Bia

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar.
      Ja, da geht es dir so wie Vielen Zwillingsbetroffenen, es gibt viele biographische Überlagerungen. Insbesondere nach der Geburt 4 Wochen alleine gelassen zu werden, ist ein schweres Bindungstrauma.
      Das ist dann umso komplexer Schicht für Schicht aufzuarbeiten, aber nicht unmöglich. Das braucht halt dann wirklich Zeit und Geduld.

      Daß das Zwillingsthema in deinen Aufstellungen noch nie aufgetaucht ist, kann verschiedene Gründe haben.
      Einerseits kennen bisher noch recht wenige Therapeuten das Thema und sehen es somit auch nicht in den Aufstellungen, bzw. interpretieren sie die Zeichen anders.
      Andererseits kann es auch sein, dass einfach deine Seele noch nicht bereit dafür war. Ich gehe immer davon aus, es kommt alles zu seiner Zeit und es ist nie zu spät ;-))

      Mit den allerbesten Wünschen
      Yvonne

  • Margitta

    Liebe Yvonne, Dein sehr warmherziges Interview hat mich sehr erreicht – und ein Gedanke tauchte in dem Zusammenhang „verlorener Zwilling“ zum erstenmal auf :-Autoimmunerkrankungen (Krebs) – diesen Gedanken trage ich schon lange mit mir als Betroffene. Zudem weiß ich gar nicht wo anfangen: verlorener Zwilling, Kriegskind, Vertreibung, Erkrankung, depressive Mutter, tief verletzter Vater nach Gefangenschaft,….. dennoch bin ich eine mutige Frau, die schon das Alpha-Wesen trägt. Nur: Wie gehts weiter? Glücklich und frei in meinem Potential zu sein wäre wirklich toll. Leider ist der Kongreß jetzt zu Ende und ich weiß gar nicht, ob Du mir antwortest. Ich werde mich mal kurz in einer email melden. liebste Grüße

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Yvonne Rauch

Als Alleingeb. Zwillingsfrau und Psychotherapeutin spricht Yvonne über Zellinformationen, hormonelle Verschiebungen, die sog. Zwillingswunde, double-bind Muster, Therapieformen, sowie von 2 jugendlichen Klientinnen und deren Heilungsweg.

Yvonne bietet in ihrer Praxis in Vorarlberg an:
Systemische Einzel-, Familien- und Paartherapie, Transpersonale Psychotherapie und Holotropes Atmen.

Zudem ist sie Lehrtherapeutin für Einzel- Selbsterfahrung ÖAS

https://www.yvonne-rauch.at

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