Interview mit Barbara Schlochow

von und mit Ira Hauptmann
online ab Dienstag, 17. Oktober 17:00

 "Das ganze JA zum Leben finden, sprechen und leben"

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42 Kommentare

  • Kerstin Helmert

    Hallo,
    vielen Dank für das Interview. Es ist sehr interessant für mich gewesen. Obwohl ich nicht weiß ob ich ein Zwilling bin.
    Mir gefällt die Vorstellung, dass es mehrere Räume gibt. Ist es denn für mich grundsätzlich möglich in den pränatatlen Raum zu gelangen? Oder auch in den Gebärmutterraum? Wo gibt es jemanden, der mich begleitet? Gibt es eventuell eine Adressenliste? Es gibt sicher auch andere Themen, die man in diesen Räumen lösen könnte, wenn man kein Zwilling ist.
    Vielen Dank und liebe Grüße von Kerstin

    • Ira Hauptmann

      Liebe Kerstin, es gibt z.B. über die Website LOOMINU eine Übersicht aller Therapeuten die zum Thema Zwilling/pränataler Raum arbeiten. Das ist nach PLZ sortiert.
      Wünsche Dir gutes Erforschen Deines Weges ganz auf die Welt.
      Liebe Grüße, I r a

      • Es gibt von der ISPPM Schweiz und die ISPPM ev eine Therapeutinnen-Liste , wo verschiedene Mitglieder (nicht alle) mit diesen Thema arbeiten mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Alle Mitglieder arbeiten jedoch mit pränatalen Themen.
        http://www.isppm.ch
        http://www.isppm.de
        isppm: Internationalen Studiengemeinschaft für Prä- und Perinatale Psychologie und Medizin
        Freundliche Grüsse
        Christina Kälin

      • Kerstin Helmert

        Liebe Ira,

        vielen Dank für deine Anwort. Ich werde versuchen deinem Kongress weiter zu folgen. Bin im Nachtdienst und schaue die Interviews teilweise erst am nächsten Tag.

        Schöne Grüße Kerstin

    • Gisela Albrecht

      Es gibt auch eine Adressenliste mit pränatal arbeitenden Therapeutinnen über Bindungsanalyse oder ISPPM

    • Liebe Kerstin, sorry fürs arg späte Beantworten deiner Frage. Neben der ISPPM-Liste, kannst du mal per Mail bei mir nachfragen (wenn das für dich noch aktuell ist). Therapeuten, die bei mir die Inkarnations-WB gemacht haben, arbeiten explizit mit diesem Raum. Und ja zu Fragen wie Lebensaufgabe, Motivation fürs Leben o.ä. lohnt es sich auch ohne Zwilling dorthin zu schauen.

  • Super Video!! Ganz toll finde ich auch, dass auch der Blickpunkt auf dem Thema „Heilung“ liegt! Das ist so wichtig, weil man sich auch im Trauma verlieren kann!

    • Liebe Anna, vielen Dank für dein Feedback! Ja der Ansatz mit Blick auf die Lösung ist mir sehr wichtig, denn oft wird auf das Trauma fokussiert…. Und es liegen etliche Ressourcen unter dem Trauma verborgen, die es sich lohnt ins Leben zu holen.

  • Angelika

    Liebe Ira, Deine Empfehlung hat mich zu Barbara gebracht, – herzlichen Dank dafür!
    Liebe Barbara, ich habe gerade Dein Interview gesehen und ich glaube es hat mich auf meinem Weg etwas weiter gebracht, zumindest einige Denkanstösse geliefert! Parallelen zwischen dem, was sich in unserer Arbeit gezeigt hat und dem was in meinem Leben bisher geschah. Übrigens, meine Kopfschmerzen sind besser geworden, allerdings kamen erst noch Durchfall und ein Schmerz im Bereich Brustbein dazu. Diesen Schmerz im Bereich Brustbein kenne ich schon mein Leben lang, – er hinderte/hindert mich daran, einen üblichen BH zu tragen – das einzige was geht, ist ein Bustier.
    Ich danke Dir nochmal für Deine Begleitung/Hilfe, denke wir werden uns nochmal wiedersehen!
    Liebe Grüße Angelika

    • Liebe Angelika, was auch immer dir einen Fingerzeig gebeben hat, go for it! Ich freue mich wenn wir uns wiedersehen! Alles Liebe. Barbara

  • Danke für dieses wunderbare, heilsame Interview und v.a. die Orientierung auf den Segen, auf das Potential, das auch in dem Verlust liegt.
    Danke auch, dass das Interview so persönlich war und mich somit sehr bewegt hat.
    Ich freue mich, dass so viele Menschen erkennen, wie ihr Leben begonnen hat und welchen Einfluss der Verlust des Zwillings auf ihr Leben hatte.

    • Liebe Annegrit, vielen Dank für dein Feedback! Ja ich kann gar nicht anders als persönlich…denn für mich hat sich mit der Auflösung meiner Missverständnisse und vorallem meiner Sehnsucht eine Zufriedenheit eingestellt, von der ich nicht dachte, dass ich da hinkomme. Und klar gibt es dann auch persönliche Unterschiede. Alles Gute für deinen Weg! Und sorry für die späte Antwort…
      Barbara

  • Celine

    Herzlichen Dank ihr beiden…
    die klare,emotionsfreie Erdung ist bis hierher rüber geschwappt, was ich so noch nie so intensiv erlebt habe… ich fühle mich ausnahmsweise einmal nicht halb und verlassen, sondern GANZ. An dieses Gefühl kann ich mich gewöhnen:-)
    Alles liebe euch, ich freue mich schon sehr auf die nächsten Interviews

    • Ira Hauptmann

      Hallo Celine, na das freut mich aber besonders. So schön!

      • Liebe Celine,
        danke fürs dich mitnehmen lassen in die Erdung! Ja ich finde es auch immer wieder verblüffend, dass Erdung im „Himmel“ stattfinden kann, bzw. wieviel Erdung die Rückverbindung in diesen Raum bewirkt. Daran zeigt sich doch weider einmal dass wir göttliche Wesen sind, die menschliche Erfahrugnen machen… Herzlichst. Barbara

  • Liebe Barbara,

    Es ist so viele Jahre her, seit ich das letzte Mal bei Dir an einem Seminar war. Nun hat es mich total gefreut, dich wieder mal „zu sehen“ und reden zu hören! Herzensumarmung
    Sandra

  • Birte

    Ich habe leider nur ziemlich viel Bahnhof verstanden. Es scheint ein gewisses Vorwissen nötig. Das Konzept mit den Räumen habe ich nicht verstanden, was ist zum Beispiel ein ‚Seelenraum‘? Dort, wo man sich mit den Mehrlingen verbinden kann? Und am Anfang wurde Barbara gefragt, ob sie beschreiben könne, wie sie mit ihren Drilingen gestartet sei. Was ist damit gemeint? Und woher weiß man das, wie findet man das heraus?

    • Ira Hauptmann

      Liebe Birte, das glaub ich -jetzt wo du das schreibst… Bahnhof und so 🙂
      Die kommenden Interviews werden in vielem konkreter, damit wirst Du Dich leichter zurecht finden.
      Und noch zu Deiner Frage: Hast Du Dich schon mal gefragt wo so ein Mensch, so ein Baby, Du, eigentlich herkommt? Das ist dieser Seelenraum von dem Barbara spricht. Und falls du schon mal in einer Aufstellung dabei warst… ähnlich kann man das „Feld“ aufspüren, welche Zwillingskonstellation es bei jemandem gab.
      Liebe Grüße, I r a

      • Birte

        Ach so. Danke für die Erklärung. ?

        • Liebe Birte, für mich gab es von Anfang an (persönlich und auch therapeutisch) das Wissen, dass das Leben nicht erst in der Gebärmutter begonnen hat. Irgendwoher musste ja die Seele kommen, egal wie man es dort nennt. Denn der Körper entsteht erst in der Gebärmutter. Und dort sozusagen „am Anfang“ zu beginnen um herauszufinden wie es „eigentlich gemeint gewesen war“ fand und finde ich sehr hilfreich. Konzept war dazu keines nötig. Aber es ist eine Methode zum Arbeiten daraus entstanden. Falls es sich immer noch interessiert, in meinem Buch „Gesucht. Mein verlorener Zwilling“ wirst du mitgenommen in diesen Raum erst emotional, später dann auch intellektuell.
          Herzlichen Gruss. Barbara

  • Elisabeth

    Liebe Ira,liebe Barbara,

    herzlichen Dank für das tolle Interview,ich muß mich erst sammeln und die viele Eindrücke ankommen lassen.Das Thema verlorener Zwilling ist für mich ganz neu,ich spüre in meinem Herzen dass ich endlich richtig bin auf meinem Weg.
    Nochmals vielen Dank und liebe Grüße
    Elisabeth

    • Ira Hauptmann

      Danke Elisabeth! Schön wenn der Weg deutlich wird. Klasse.

  • charlie

    hallo ihr beiden,
    ich möchte euch für eure unglaubliche offenheit danken.
    es ist schön zu spüren, dass man mit bestimmten themen nicht allein ist. wenn man auf diesem wege parallelen entdeckt die man sich kaum mit anderen leuten zu teilen traut wie das „nicht da sein wollen“. oder auch als feedback zu hören, wie unterschiedlich und auch langwierig die wege sein können. ist irgendwie erleichternd und entspannend.
    charlie

    • Ira Hauptmann

      Hallo Charlie,
      schön wenn Dich das entspannt. Danke für Dein Hiersein und Zusammensein mit uns.

      • Hallo Charlie, ich habe lange am Gefühl „nicht da sein wollen“ bzw. „wieder weg wollen“ bei grösseren und kleineren Problemen, gelitten. Es hat wohl eine Weile gedauert, bis ich meine Haltung ändern konnte, aber es hat sich gelohnt! Insofern möchte ich dir Mut machen, deinen Weg damit zu gehen, damit du hier alles einbrngen kannst, was dich als Wesen ausmacht und damit Erfüllung findest! Denn ich glaube, letztendlich ist es das was für uns zählt, dass wir tun und erfahren wozu wir damals angetreten sind.
        Wenn ich dir nicht verständlich bin, melde dich enfach nochmal über meine Homepage. Herzlichst! Barbara

  • Darius Wille

    Liebe Barbara,
    mir stehen die Tränen in den Augen, wie Wasser am Staudamm, und ich bin glücklich einerseits und traurig andererseits, das es da noch einen weiten Raum gibt, den zu öffnen mir noch große Schmerzen bereiten wird, aber auch Freude, das ich endlich weiter komme und doch noch einen Sinn in mein Hiersein bringen kann. Du hast durch dein Interview einiges losgetreten, wie Steine an einem Abhang und ich fühle das die schon zu rollen beginnen. Ich weiß noch nicht wohin das führt, aber es gibt keine Alternative für mich.
    Dein Interview hat die Tür geöffnet und ich werde durchgehen, egal was die Konsequenzen sind.
    Früher redete meine Tochter als sie noch klein war, des öfteren davon, sie und ich wir wären Zwillinge. Ich tat es damals als Kinderkram ab, weil ich noch keine Ahnung hatte.
    Nun weiß ich , das ich eine Zwilliingsschwester hatte, aber nicht mit bestimmtheit, ob dies wirklich meine ältere Tochter ist, als die sie sich dann inkarniert hätte. Zwischen mir und ihr gibts schon seit über 10 Jahren keinen Kontakt mehr. Sie war die einzige von 4 Kindern, die immer wieder vieles für mich angefertigt hat, gezeichnet, gestickt oder geschriebene Verse aus der Bibel. Ich habe das damals nicht kapiert, es war ihre Liebe (wahrscheinlich auch die der Schwester) die sie mir zeigte. Irgendwann war sie frustriert, jetzt ist Eiszeit.
    Jahre litt ich dann, redete mir dann ein, das kann ich wegstecken. Aber ich habs nur verdrängt. Weiß ich nun.
    Danke Danke Danke
    Es geht wieder los.
    Ich habe sofort euer Komplettpaket gekauft.

    Herzlichen Gruß Dir

    Darius

    Ich bin jetzt im 61zigsten Jahr und werde überaus glücklich sein, wenn ich mit der Lösung dieser Zwillingsgeschichte die Energie unserer Familie wieder ins positive rücken kann und Licht und Liebe in unsere Herzen bringe.
    Ihr werdet mir eine große Hilfe dabei sein.
    Danke.

    • Ira Hauptmann

      Oh welch bewegende Worte. Ja, Barbara kann das auslösen in ihrer tiefen tiefen Ruhe. Ich wünsche Dir ganz viel hilfreichen Input und finde Dein Vorhaben wundervoll.

      • Lieber Darius, danke für deine bewegenden Worte! Wenn du da genauer hinschauen möchtest und Unterstützung brauchst, dann bitte schreibe mir nochmal. Vielleicht kann ich dir jemadnen in deiner Nähe vermitteln oder du kommst mal in ein Seminar. Grundsätzlich habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, Kinder in solchen aussagen sehr ernst zu nehmen. Aber falls deine Tochter wirklich dein begleitender Zwilling war (was für mich nach dieser Aussage möglich, aber nicht ausschliesslich so gemeint sein könnte), geht die Lösung erstmal über dich und ohne das Zutun oder die Ansprache deiner Tochter. Ausserdem schienen sich da mehrere Konflikte/Missverständnisse zu mischen….
        Also wie gesagt, wenn du mich kontaktieren möchtest, dann tue das gern über meine Homepage per Telefon oder Mail. Und es tut mir wirklich leid, dass ich erst nach so langer Zeit dazu komme, deinen Kommentar zu beantworten! Alles Gute. Barbara

  • Liebe Barbara, wundervoll, Dich und Deine Arbeit kennengelernt zu haben. Bin erst durch ein Schließungsritual / Kokoonierung darauf gekommen, dass mein Platz links leer ist und auf mein Zwillingsthema – und auf einmal fügt sich so vieles. Die Resourcenarbeit und das in-die -Herzenskraft kommen wird noch vieles schöne Neue freilegen. Ich freu mich drauf !

  • Nadia

    Liebe Barbara
    Ich habe mich sehr gefreut, Dich wieder zu sehen und bin sehr berührt von diesem Interview. Das Gefühl nicht vollständig, nicht ganz zu sein und die Sehnsucht nach Symbiose kenne ich schon ganz lange…
    Die Geburt meiner ersten Tochter hat mich vor 10 Jahren zu Dir geführt; damals war mir mein eigenes Zwillings-Thema noch nicht bewusst, obwohl ich von Anfang an sehr interessiert und berührt war von dem Thema. Du hast mich zuerst einmal zu meiner eigenen Geburt begleitet, wo viel Trotz, ein grosses „Nein“ zum Leben stand und ich nur mit grossem Vorbehalt gestartet bin…
    Auf der Suche nach Vollständigkeit und Erfüllung habe ich so viel Enttäuschung erlebt und daran gezweifelt ob ich denn wirklich als Mutter geeignet bin, da auch (oder sogar) meine Kinder mir dieses Gefühl nicht geben konnten. Heute weiss ich von meinem Zwillingsbruder, spüre ihn, er begleitet mich und ich weiss, dass ich nicht Schuld daran war, dass er gegangen ist. Seither ist meine Beziehung zu mir selber, meinem Mann und meinen Kindern eine andere… ich habe sie und auch mich selber von der Last befreit, mir etwas bieten zu müssen, was sich gar nicht im Aussen ersetzen lässt.
    Ich habe meinen Zwilling in mein Leben integriert, bin mit ihm auf dem Weg – das fühlt sich schön und richtig an. Viele Puzzleteile fügen sich gerade zu einem Bild. Auch jenes Gefühl, dass ich mit Dir noch einen Weg zu gehen hatte…
    Da liegt noch Arbeit vor mir liegt, vor allem wenn ich an die „Heimat“ (wie schön und zutreffend Dein Wort dafür) denke. Die Sehnsucht nach diesem Raum ist (noch immer) sehr gross…
    Ich bleibe dran und bin gespannt auf den weiteren Weg.
    Lieben Dank Barbara für Dein Vorausgehen und Deine Arbeit zu diesem Thema. Auch Dein Gedichtband „Aus dem Herzen geflossen“ ist ein wunderbarer Begleiter im Alltag. Danke auch an Ira und die Teilnehmenden an diesem Kongress – wie schön, dass es einen Raum gibt, wo man sich austauschen darf.
    Herzlich, Nadia

    • Liebe Nadia, das freut mich zu hören, dass es gut weiter gegangen ist! Und danke für das schöne Feedback! Du meldest dich einfach wenn es Zeit ist… Alles Liebe!Barbara

  • Michael Teodoresc u

    Hallo,
    vielen, vielen Dank für dieses große Geschenk!
    Michael

    • Lieber Michael, danke für dein Feedback und – gern geschehen! Alles Gute für dich und deinen Weg!
      Barbara

  • C.

    Bitte lasst doch dieses Interessante Interview länger (zB 7 Tage, jedenfalls über’s Wochenende) online.
    Ich würde es wirklich gerne nochmals in Ruhe sehen.

    Herzliche Grüße
    C.

  • Stephan

    Oja… Heilung… von der Todessehsucht muss man sich heilen und ein Schild und ein Schwert in die Hand nehmen um die Geister zu vertreiben die Gefallen daran haben uns klein, in ewiger Trauer und Selbstmitleid zu halten.
    Aber bevor ich erzähle was mir geholfen hat… meine Geschichte… mit 4 hatte ich direkt nach einem Unfall Ausserkörpererfahrungen und während ich 3 Tage im Fieberkoma lag. Mit 8 starb mein Vater bei einem scerkehrunfall… ich bekam Wahrnehmungen, sah mich selbst von der Seite, Gesichter veränderten sich vor meinen Augen, ich nehme Energieströme, Wellen
    aus der Erde, bei Menschen und in Räumen wahr. Nichts besonderes…schon gar nicht unter Traumatisierten…. Ich hatte schon früh immer wieder außergewöhnlich intensive Freunschaften. Aber ich hatte immer wieder Depressionen und kam mir verlassen und alleine vor.
    1988 hatte ich den ersten Hinweis auf ein Zwillingsthema. Ich hielt das für ein Reinkarnationsthema. Ich heiratete und wurde geschieden. Ich ging nach Ägypten( Sekem ) und verbrachte 4 Jahre in einer anthroposophischen Gemeinschaft. Lernte eine neue Frau kennen und wurde Vater. Ging mit ihr für 2 Jahre auf die Philippinen, anschließend wanderten wir aus nach Neuseeland . Dort war ich 8 Jahre, inzwischen waren es 3 Kinder. Ich wurde wieder depressiv, wir trennten uns. Zuletzt lebte ich in einem Haus mit eineiigen Zwillingen und mein flatmate hatte eineiige Schwestern . ich hattte Kontakt mit einer alten Freundin , einer Kunstherapeutin die mir erzählte das sie eine Freundin hätte die auch ein Zwillingsthema hat und das es in Deutschland Therapeuten gibt die sich zum Teil schon seit 15 Jahren ernsthaft damit beschäftigen. Das ist 3 Jahre her. Mir gings immer schlechter bis ich schließlich Haus und Werkstatt auflöste und nach Deutschland zurück ging um mich irgendwie zu therapieren. Das Buch von den Austermanns das mir meine Freundin gab könnte ich erstmal gar nicht in die Hand nehmen so schmerzhaft war das. Dann war ich auf dem Seminar in Berlin, Zwischendurch ein Tonfeld im Schwarzwald bei Heinz Deuser, 6 Wochen in einer Freiburger Klinik wegen Depression, dann bei einer Kinesiologin in Mainz.
    Dann konnt ich wieder arbeiten. Bei all dem noch 2 Liebschaften, die nicht lange hielten.
    Und dann hab ich ne gute Therapeutin gefunden. Gespraechstherapie nach Rogers, Kinesiologin , Healing Touch und jede Menge systemischer Aufstellungen auch Familienstellen . Volles Programm. Ich bin meiner Schwester begegnet. Sie hatte einfach zuwenig Raum und hat mir freiwillig den ganzen Platz überlassen. Da sind keine Schuldgefühle zwischen uns , außer mir und ihr den Wunsch zu erfüllen glücklich zu sein trotzalledem und mein Leben in die Hand zu nehmen und ihm Sinn zu geben. Meine Beziehung zu ihr fühlt sich so an:
    Ich bin in ihr und sie ist in mir. Ich bin doppelt gesegnet weil ich ihr Potenzial mit in mir trage .
    Bei aufkommendem Übermut und Trauerrückfällen bete ich , meditier und ich mach regelmäßig ein paar sehr hilfreiche Übungen. Ich werd nächstes Jahr wohl wieder nach Neuseeland zurückgehen weil ich meine Kinder sehr vermiss und sie mich brauchen.
    Sonst ging ich nicht dorthin zurück , weil ich finde das
    Deutschland ein wunderbares Land ist, meine Heimat und ich die Deutsche Sprache sehr liebe… aber auch Italien ist sehr schön… wenn ich mich mal zur Ruhe setze hätte ich dort gern ein Atriumhaus.

    LG

    • Lieber Stephan, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und das Teilen deines Weges! Ich wünsche dir dass sich weiterhin integriert und nährt was du als hilfreich erlebt und erfahren hast. Wenn es uns gelingt unsere Haltung zu ändern und wir wirklich da sind mit allem was uns ausmacht, dann kann jeder von uns viel geben. Insofern alles Gute wenn du zurück gehst nach Neuseeland zu deinen Kindern. Und alles Gute für deine weitere Beziehungsgestaltung und dass du dein Potenzial auch dort einbringen kannst! Herzliche Grüsse. Barbara

  • Tanja

    Wahnsinn! Teilweise habe ich gedacht, ihr beschreibt mich! Ich habe ganz oft das Gefühl nicht hier sein zu wollen, hier nicht richtig zu sein, möchte mich am liebsten auflösen, brauche eine Daseinsberechtigung, dauernd auf der Suche… Von meinen Zwilling habe ich erst vor ein paar Monaten erfahren bei einer Familienaufstellung und seitdem ist es ein heftiges Auf und ab. Seitdem kommen auch Gefühle in mir hoch, die ich aus meiner Kindheit kenne, die aber schon sehr sehr lange weg waren. Endlich verstehe ich warum ich mich so fühlte und jetzt fühle. Ich weiß nun nicht so recht wie ich das Thema für mich angehen soll, da ich -wie Barbara auch sagte- nicht bereit bin mich von meinem Zwilling zu verabschieden. Habe mit meiner Heilpraktikerin etwas daran gearbeitet aber wir kommen ncht weiter. Ihabe zwei kleine Kinder und merke, dass besonders die Beziehung zu meinem Sohn an dem Zwillingsthema gekoppelt ist. Und es tut mir so leid dass er dadurch auch leiden muss. Nach der Aufstellung sagte er zu mir, dass er weiß, ich hätte geglaubt, dass er mein Bruder ist, aber er weiß dass ich seine Mama bin und nicht seine Schwester. Das hat mich sehr geschockt, denn ich habe mit ihm nie darüber geredet. Seitdem ist die Beziehung anders aber eben noch nicht unproblematisch. Habt ihr einen Tipp für mich?

    Vielen Dank für dieses Interview!

    • Liebe Tanja, danke für dein ausführliches mail. Auch wenn ich erst jetzt dazukomme zu antworten, melde dich doch bitte über meine Homepage bei mir oder rufe mich an (erst nach dem 11.12. vorher bin ich noch unterwegs). Einfach zuerst mal: du kannst mit dem Lösen des Themas beginnen auch wenn du noch nicht bereit bist loszulassen. Meines Erachtens kann man eh schlecht loslassen, was man „nicht richtig gehabt hat“. Ganz liebe Grüsse und bis bald! Barbara

  • Jana Tschiedel

    Wow – diesen Kongress mit dem Seelenraum, noch dazu mit einem so einfühlsamen, sanften Text zu beginnen – was bin ich dankbar dafür!
    Sehnsucht ist ein großes Thema – sie ist, glaube ich, das Band zu unserer wahren Heimat und wahren Natur. Ich habe immer mehr das Gefühl, dass wir uns in Wirklichkeit nach dem eigentlichen GEFÜHL des Liebens und Geliebtseins sehnen als nach dem „Objekt/Subjekt“ im Außen, dem wir unsere Liebe schenken oder das uns seine Liebe schenkt.
    Dankbar bin ich für den schönen Ansatz von Barbara´s Arbeit, dass sie das Potential des Erlebten ins Bewusstsein bringen will bzw. dahin begleiten und führen will. Ich nenne das die Geschenke des Lebens, die es gilt zu erkennen, anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Mitunter brauchen wir Hilfe dabei – dieser Kongress gehört da unbedingt dazu.
    Das Interview hat mein eigenes Zwillingsthema weiter beleuchtet und vertieft – besten Dank dafür, vor allem für diese Raumerweiterung. In meiner eigenen Arbeit habe ich ebenso erkannt, dass es um diese Erweiterung gehen darf, vor allem was das Bewusstsein und die Ressourcen betrifft.

    Euch beiden alles Liebe und vor allem beste Erfolge im Begleiten hilfesuchender Menschen. 🙂

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Barbara Schlochow

Als einstige Hebamme, Therapeutin, Autorin und Alleingeborene Drillingsfrau weiß Barbara so viel über dieses anfängliche Schicksal, welches mit seiner Bergung den eigenen Seelenplan durchscheinen lässt. In ihren Seminaren unter dem Titel "Auf die Welt kommen" geht es darum prä- und perinatale Prägungen zu integrieren und dadurch tragenden Boden im Leben zu spüren.

Barbara gibt regelmäßig Seminare zu pränatalen Themen in der Schweiz und Deutschland.

http://www.barbaraschlochow.ch

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